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Personalanwerbung

Die laufend abnehmende Zahl junger Menschen und der gleichzeitige Eintritt von immer mehr Mitarbeitern in das Rentenalter macht gezielte Maßnahmen zur Gewinnung von Nachwuchskräften immer dringender. Der Fachkräftemangel wird zunehmend ein begrenzender Faktor für die weitere Entwicklung von Unternehmen in Deutschland.

Im Projekt InnovAging hat die Universität Hannover die Handlungsoptionen für Unternehmen in diesem Zusammenhang untersucht und zusammengestellt. Wood-Report kann Ihnen dabei helfen, junge Leute gezielt auf die Möglichkeiten in Ihrem Unternehmen aufmerksam zu machen:

Binden Sie junge Leute durch attraktive Aktionen an Ihr UnternehmenInterviews mit und Berichte über junge Mitarbeiter(innen) können ein anschauliches Bild über die Aufgaben und Arbeitsbedingungen vermitteln. Besonders bei dieser Zielgruppe sind die die neuen Medien effizient zu nutzen, besonders über Facebook, (Eine neue Studie zeigt: Das umstrittene soziale Netzwerk ist für die Generation U30 die wichtigste Informationsquelle (Quelle: SPIEGEL online).

Durch Aktionen mit Schulen, Jugendgruppen (Praktikumsangebote, Besichtigungen, Wettbewerbe, "summer schools" usw.) und auf Bildungsmessen oder einem "Tag der offenen Tür" können Sie junge Leute auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen und sie für dieses begeistert (Sehen Sie sich die Ideen und Beispiele dazu an!).

Die beste Gelegenheiten, junge Menschen rechtzeitig für einen Beruf und Ihren Betrieb zu begeistern, sind die von vielen Schulen angebotenen ein- oder zweiwöchigen betrieblichen Berufspraktika in der 9. und 10. Klasse, die der Berufsfindung dienen sollen (siehe z.B. http://cms.mcs-rbg.de/unterricht/berufsorientierung/). Damit hat man aber nur Erfolg, wenn man die jungen Leute nicht die ganze Zeit kopieren, die Werkstatt fegen oder sich gar langweilen lässt. Dann wissen sie hinterher nur, welchen Beruf sie nicht ergreifen wollen, bzw. zu welcher Firma sie nicht wollen. Damit sich so ein Praktikum für den Betrieb wirklich lohnt, sollte man wirklich interessante Aufgaben anbieten und für eine gute Betreuung sorgen!  

Wenn Sie unter den "normalen" Schulabgängern nicht mehr genug geeignete Azubi-Anwärter finden, denken Sie auch mal an andere Quellen für geeignetes Nachwuchspersonal:

  • Es gibt heute immer mehr junge Menschen mit Eltern ausländischer Herkunft, die in Deutschland aufgewachsen sind, perfekt deutsch sprechen, in der Schule bestens integriert sind und nur wegen ihres ausländischen Namens nicht in Betracht gezogen werden. Dabei verfügen sie oft über spezielle Fremdsprachenkenntnisse (türkisch, arabisch, russisch usw.), die einem Betrieb sogar mal sehr nützlich werden können.
  • Frauen in "Männerberufen" und umgekehrt könnten eine Lösung sein.
  • Studienabbrecher aus Hochschulen könnten ihre Erfüllung in einem Ausbildungsberuf finden.
  • Aus "Spätstartern", d.h. jungen Menschen zwischen 25 und 35 Jahren, die bisher keine Ausbildung absolviert haben, können sehr gute Nachwuchskräfte werden: http://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Aktuelles/DE/140210_BA_Spaetstarterinitiative.html. Als besondere Gruppe gibt darunter junge Mütter, für die besonders eine Teilzeitausbildung attraktiv wäre. Weitere Infos dazu z.B. unter http://www.hannover.ihk.de/ausbildung-weiterbildung/ausbildung/aktuell-ausbildung/teilzeitausbildung0.html. Für diese Zielgruppen gibt es aktuelle Förderprogramme, zum Beispiel zu finden unter http://www.jobstarter.de/.
  • Wenn es - vor allem in vielen ländlichen Regionen - überhaupt immer weniger Menschen gibt, die eine Berufsausbildung machen wollen, wären auch Werbemaßnahmen in dichter besiedelten Gebieten sinnvoll: Die o.g. Schulpraktika könnten z.B. zusammen mit einer kostenlosen Übernachtungsmöglichkeit (+ Betreuung der meist Minderjährigen) angeboten werden.
  • Schließlich gibt es Initiativen, ausländischen Jugendlichen, die in ihrer Heimat keine Arbeitsmögichkeiten finden, in Deutschland eine Chance zu bieten. Beispiel: http://www.handwerk-magazin.de/willkommen-in-alemania.de/150/3/183898. Ansonsten gibt es ja derzeit auch immer mehr Flüchtlinge verschiedenen Alters, die oft berufliche Erfahrungen, eine hohe Motivation und besondere Fremdsprachenkenntnisse mitbringen, denen aber zunächst die notwendigen Deutschkenntnisse fehlen und deren Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Diese Menschen lassen sich eventuell leichter in ländliche Regionen "locken", weil sie nicht so sehr durch Freunde und Verwandte an bestimmte Orte gebunden sind wie Einheimische.

Engagement zur Förderung von Bildung und Beschäftigung sind auch Beiträge zur Corporate Social Responsibility (CSR): Immer mehr potentielle Mitarbeiter(innen) und Kunden fragen heute danach, wie ein Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung erfüllt (siehe: http://www.csr-mittelstand.de).

Wood-Report hilft Ihnen mit seinen umfangreichen Erfahrungen und Kontakten (besonders in Niedersachen) bei der Ansprache der verschiedenen Zielgruppen, bei der Entwicklung entsprechender Werbemaßnahmen, bei der Suche nach eventuell verfügbaren Fördermitteln und berichtet auch gerne über Ihre Aktivitäten.